Knüpfwerkstatt

ZOLINOMUSTER



Länge der Fäden: ca. 160 cm



So funktioniert es:

Einen sehr interessanten Effekt kann man mit einer Technik erzielen, die sehr plastisch und dreidimensional wirkt, und die Zolino-Technik genannt wird (angeblich benannt nach ihrem Erfinder). Bei diesem Band solltet ihr die Fäden möglichst lang bemessen. Es handelt sich um eine ziemlich komplexe Variante, weswegen ihr beim ersten Versuch vielleicht ein wenig Geduld mitbringen solltet.

Man beginnt hier im Grunde genau wie beim Pfeilspitzenmuster. Ob man schräg oder wie in der Grafik gerade knüpft, spielt keine Rolle. Nach den folgenden Schritten wird der Anfang automatisch gerade! Der größte Unterschied zum Pfeilspitzenmuster ist, dass die mittleren Fäden der Spitze nach oben geschlagen werden und so bei der folgenden Spitze nicht mehr mitüberknüpft werden. So wird die Pfeilspitze bei jeder Reihe um zwei Knoten schmaler, bis sie nur noch aus einem einzelnen Knoten besteht. Nun liegen die Fäden sämtlicher Pfeilspitzen in der Mitte übereinander.

Nun wird das Ganze um 90 Grad nach links gedreht. Dazu könnt ihr das Band einfach an der rechten Hälfte der Mittelfäden befestigen und die andere Hälfte wie gewohnt ordnen. Nun beginnen wir mit der zweiten Ebene. Die erste Ebene habe ich der Übersicht halber grau unterlegt. Auch hier hat jede weitere Reihe einen Knoten weniger, sodass die letzte nur aus einem einzigen Knoten besteht.

Anschließend wird das Band um 180 Grad nach rechts gedreht und ihr knüpft das spiegelverkerhte Pendant zum vorherigen Schritt.

Jetzt könnt ihr das Band wieder um 90 Grad nach links in die Ausgangsposition zurückdrehen. Vorn dort ausgehend könnt ihr wieder mit dem ersten Schritt fortfahren und das Muster wiederholen, bis es die gewünschte Länge erreicht hat.




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